•  02/26/2026 06:00 PM

Die Ewigkeitschemikalie PFAS wird als Gesundheitsgefährder zunehmend zum Problem. Die Öffentlichkeit reagiert immer sensibler darauf. Jana Söffken, Donald Dibra und Nebosje Ilic haben das richtige Gespür gehabt. Als Gründer des Münchner Start-ups PFASuiki, gereift im Inkubator des japanischen Tech-Konzerns TDK, haben sie eine effektive, kostengünstige und vor allem umweltschonende Methode gefunden, diese renitenten chemischen Verbindungen - mehr als 10.000 davon gibt es - zu zerstören. Die Entwicklung ist aufwendig, am Ende aber deutlich vorteilhafter als das teure Filtern von kontaminierten Wasser mit Aktivkohle. Mülldeponien oder Kläranlagen haben das Problem, den Ewigkeitsdreck der Chemieindustrie und der Konsumenten zu beseitigen. In zwei bis drei Jahren will PFASuiki kommerziell starten. Dann gibt es vielleicht mit weniger PFAS mehr Suiki - japanisch für „klares Wasser".

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  •  11/29/2025 06:00 PM

Vier Absolventen haben mit dem Start-up Zaitrus den direkten Weg von der Uni Bayreuth in die Selbständigkeit gewählt - und eine disruptive Analyse von Mikroplastik in Flüssigkeiten entwickelt. Vor Ort, nicht im Labor. Fortlaufend, nicht nur einmal am Tag, und das in Echtzeit. Schnell, zuverlässig, kostengünstig. Zaitrus kann Mikroplastik nicht beseitigen, aber dazu beitragen, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen und so die immer ernster werdende Kontamination zu bekämpfen. Von Leitungswasser und Abwasser über Milch bis zu Bier, Mineralwasser oder Limonaden kann das System mit Sensoren Verunreinigungen detektieren. Für Städte und Kommunen mit ihren Kläranlagen sowie für private Unternehmen wie Lebensmittelhersteller bietet sich so ein effektiver Mechanismus zur Prävention und Qualitätssicherung, der vor Schäden schützen kann.

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