Studenten der TU München haben ein globales, schnelles, effektives und kostengünstiges Infrarot-Satelliten-System zur Waldbrand-Prävention und -Beobachtung aus dem All entwickelt. Zuerst ist die Technologie des Münchner Start-ups OroraTech bei Feuerwehren in Kanada professionell angewendet worden. Seit März 2026 leistet sie im leidgeprüften und brandgefährdeten Griechenland Hilfe, die für die Brandbekämpfung dort elementar geworden ist. Das Warn-, Analyse- und Prognose-Tool sieht mit Wärmebildern aus der Erdumlaufbahn großflächig das, was Rettungskräften allein schon wegen starker Rauchentwicklungen vorenthalten bleibt. Parallel haben sie eine Satelliten-Plattform gebaut, die die geplanten eigenen 100 Flugkörper befördern, aber auch anderen Start-ups und Forschungseinrichtungen angeboten werden soll. Ende November 2025 ist GENA OT mit mehreren Missionen erfolgreich mit SpaceX in die Umlaufbahn gebracht worden, womit das NewSpace-Start-up einen wichtigen Meilenstein gesetzt hat. Nun hat OroraTech auch den Dual-Use-Einsatz mit Anwendungen in der Verteidigung und Sicherheit für sich entdeckt.
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