Hubschrauber- und Flugzeug-Piloten fliegen in ihren Maschinen zusammen mit autonomen Drohnen in einem Schwarm. Bemannte und Unbemannte arbeiten im Team zusammen, entscheiden gemeinsam mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz, was zu machen ist. Klingt utopisch? Seit vielen Jahren arbeitet die Rüstungsindustrie an dieser Technologie, um schnell und effektiv Einsätze - im Fachjargon „Missionen" genannt - zu erfüllen. Fabian Schmitt und Yannick Brand haben das Start-up HAT.tec als Ausgründung der Universität der Bundeswehr München aufgebaut und eine plattformunabhängige Software für das Manned-Unmanned-Teaming geschaffen. Nach sieben Jahren skalieren und kommerzialisieren sie seit 2025 ihr Produkt - und erwarten schon bald einen Auftragsbestand von sage und schreibe 100 Millionen Euro. Nicht nur für Militärs ist ihre Technologie interessant, auch für Polizei, Feuerwehr oder die Bergwacht.
Mehr lesenAußer Kontrolle geratene Großbrände auf Rhodos, in Algerien oder in Brandenburg in diesem Sommer machen Brandbekämpfung, besonders die Früherkennung von Feuerherden mehr denn je notwendig. Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) haben das Projekt Evolonic entwickelt. Das ist eine Drohne, die große Waldflächen beobachtet, Brandherde, ja sogar Rauchschwaden detektiert und aus der Luft in Echtzeit wichtige Daten für Löscheinsätze am Boden übermittelt. Sie kann Prognosen über den Verlauf des Feuers erstellen. Ohne künstliche Intelligenz geht das nicht.
Mehr lesenSeit dreieinhalb Jahren entwickelt eine Studenteninitiative der TU München eine Rettungsdrohne. Mittlerweile mehr als 80 Studentinnen und Studenten verschiedenster Fakultäten arbeiten an einem senkrechtstartenden Elektroflieger zum Transport eines Defibrillators. Selbst Rückschläge bringen sie nicht davon ab, weiter zu machen. Im Gegenteil: „Build faster, Fail early“, lautet das Motto. „Kolibri“ heißt ihr neues Projekt, eine autonom fliegende Drohne. Horyzn betrachtet sich als „Non-Profit-Organisation“, die einen positiven Einfluss erzielen will. Das ist auch der Grund, warum sich in Afrika eine Zusammenarbeit mit dem UN-Kinderhilfswerk Unicef anbahnt.
Mehr lesenDie Drohne startet senkrecht wie ein Hubschrauber und fliegt wie ein Segelflugzeug. Quantum Systems entwickelt leichte Drohnen, die weniger für den Transport gedacht sind als vielmehr für Überwachung, Sicherheit oder Kontrollen. Firmenründer Florian Seibel feilt gerade an einem Konzept, das Flotten von Drohnen etwa aus einem Hangar aufsteigen lässt. Er nennt es "Droneport".
Mehr lesen